
Fachbegriffe rund ums Holz
Holz verstehen. Sicherer auswählen.
Die wichtigsten Begriffe für Ihren Holzkauf und die Werkstatt – mit kurzen Erklärungen und praktischen Beispielen.
OBERFLÄCHE & ZUSCHNITT
Sägerau: Die Oberfläche trägt Spuren des Sägens. Für glatte, maßhaltige Flächen wird das Holz in der Regel abgerichtet, gehobelt und geschliffen.
Besäumt: Die Längskanten wurden zugeschnitten. Das bedeutet nicht automatisch rechtwinklig oder fertig gehobelt.
Unbesäumt: Das Brett besitzt noch natürliche Baumkanten.
ROHMASS ODER FERTIGMASS?
Das Rohmaß beschreibt das Ausgangsmaterial, das Fertigmaß das fertig bearbeitete Werkstück. Durch Abrichten, Hobeln und Zuschnitt wird Material abgetragen.
Beispiel: Aus einem sägerauen Brett mit 26 mm Stärke entsteht kein fertig gehobeltes Brett mit ebenfalls 26 mm Stärke.
AUFBAU & ZEICHNUNG
Splint und Kern: Splintholz liegt außen im Stamm, Kernholz weiter innen. Je nach Holzart unterscheiden sie sich in Farbe und Eigenschaften.
Maserung: Die sichtbare Zeichnung des Holzes.
Hirnholz: Eine quer zur Faser geschnittene Fläche, etwa am Brettende.
MASSIVHOLZ & FURNIER
Massivholz besteht durchgehend aus Holz. Echtholzfurnier ist eine dünne Holzschicht auf einem Träger. Auch Furnier ist echtes Holz und kein gedrucktes Dekor.
WARUM „ARBEITET“ HOLZ?
Holz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie ab. Dabei quillt oder schwindet es – quer zur Faser stärker als in Längsrichtung. Eine passende Konstruktion lässt diese Bewegung zu.
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