
Limba / Fraké
Helles, gut bearbeitbares Holz für Möbel und Innenausbau – mitunter auch mit ausdrucksstarken dunklen Farbzonen.
BILDPLATZHALTER
Allgemeines Holzmotiv, kein Muster dieser Holzart. Originalfoto folgt.
STECKBRIEF
Botanisch: Terminalia superba
Holzgruppe: Laubholz
Kurzzeichen DIN EN 13556: TMSP
Deutsches Kurzzeichen (Zeichnung / Ausbildung): LMB
AUSSEHEN & ERKENNUNG
Meist hellgelblich, mit sichtbaren, zerstreut angeordneten Poren. Dunkle olivgraue bis braune Zonen können ein streifiges oder wolkiges Bild erzeugen. Helles und dunkles Limba gehören zur selben botanischen Art.
EIGENSCHAFTEN
Mittelschweres Holz mit befriedigendem Stehvermögen. Rohdichte etwa 0,48–0,64 g/cm³ bei 12–15 % Holzfeuchte. Die natürliche Dauerhaftigkeit ist gering; der Schwerpunkt liegt im Innenbereich.
BEARBEITUNG
Mit Hand- und Maschinenwerkzeugen gut bearbeitbar. Starke Faserabweichungen können Ausrisse verursachen. Beim Schrauben und Stemmen die Spaltneigung beachten und passend vorbohren. Übliche Holzleime sind gut einsetzbar.
WOFÜR GEEIGNET?
Möbelteile, Leisten, Türfutter, Verkleidungen, Messer- und Schälfurniere sowie Sperrholz.
MERKWISSEN FÜR AZUBIS
Limba: Terminalia superba → TMSP / LMB. Dunkle Farbzonen machen daraus keine andere Holzart.
Quellen:
Fachquelle: Holzarten und Verarbeitung
Kurzzeichenvergleich: Europa-Lehrmittel
